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Die drei Apporte

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Die Freiverlorensuche

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Unter einer Freiverlorensuche verstehen wir einen Apport, bei dem der Hund nicht markieren konnte und auch der Hundeführer nicht genau weiß, wo die Fallstelle des Wildes ist. Der Hund soll hierbei durch selbstständiges Suchen das Wild finden. Falls es sich um angeschossenes Wild handelt, muss der Hund die Spur aufnehmen, ausarbeiten und das Wild bringen.

In der Jagdpraxis ist daher das selbstständige Arbeiten bei einer Verlorensuche von größter Bedeutung, weil der Hundeführer dem Hund nur die ungefähre Richtung des Suchengebietes anzeigen kann. Viele Verlorensuchen finden in hohem Bewuchs statt, wo es dem Hund nicht mehr möglich ist seinen Führer um Hilfe zu fragen. Es kann sich auch eine Kombination aus Markierung und Suche ergeben, z.B. wenn ein markiertes Stück Wild in eine dichte Deckung fällt oder ein angeschossenes Stück Wild (Runner) von der Fallstelle flüchtet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass nur der Hundeführer das Wild markieren konnte. Dann muss der Hund auf die Fallstelle eingewiesen werden und dort auf Befehl suchen.

Abbildung:
Auf diese Weise führt ein Hund seine natürliche Suche gegen den Wind durch. Den Abstand zwischen den Bögen muss der Hund so wählen, dass er die gesamte Witterung in den Zwischenräumen mitbekommt. Werden diese zu breit oder unregelmäßig genommen, läuft der Hund Gefahr keine Witterung aufnehmen zu können und am Wild oder Dummy vorbei zu laufen. In dieser Zeichnung wird der Hund das linke Dummy im ersten Durchgang verpassen.