StartseiteSeminareBestellungAus dem Inhalt Das ArbeitshandbuchAus dem Inhalt Die drie ApporteSpielerische Grunderziehung für WelpenBuchbesprechungenÜber die Autorin

Aus dem Inhalt Die drie Apporte:

Die drei Apporte

Lernen durch Belohnung

Markieren

Die Freiverlorensuche

Einweisen

Allgemein:

Startseite

Impressum

Kontakt

Links

Das Einweisen unterscheidet sich in großem Maße von den beiden anderen Apportierarten. Bei der Markierung und der Freiverlorensuche kommt es auf das Entwickeln und die Förderung vorhandener Anlagen an. Beim Einweisen benötigt man jedoch nicht so sehr ererbte Jagdeigenschaften, sondern nutzt eher die Leichtführigkeit des Hundes aus, wofür jedoch sicherlich auch eine gewisse Veranlagung erforderlich ist.

Man weist einen Hund dann ein, wenn eine Verlorensuche zu lange dauern würde oder durch widrige Geländegegebenheiten nicht möglich ist. In einem Jagdgebiet mit hohem Wasseranteil soll man daher eher vom Einweisen Gebrauch machen als in einem Gebiet, in dem man leichter mit dem Hund durchgehen und diesen an Ort und Stelle suchen lassen kann.

Mittels Einweisen wird der Hund an die Stelle dirigiert, an der ein schneller Apport notwendig ist, z.B. wenn angeschossenes Wild auf die andere Seite eines Gewässers gefallen ist und der Hund dieses nicht markieren konnte. Eine Verlorensuche kostet in diesem Fall zu viel Zeit und bewirkt, dass das Wild oft nicht gefunden wird. Darüber hinaus kann durch Einweisen die Beunruhigung des Reviers auf ein Minimum reduziert werden.

Abbildung:
Ideale Position: Der Hundeführer steht gerade, mit den Füßen nebeneinander und hält die ausgestreckte linke Hand bewegungslos über den Kopf des Hundes, der mit seinem Körper korrekt in der angegebenen Richtung sitzt.

Abbildung:
Die meisten Fehler beim Einweisen werden durch den Hundeführer gemacht, indem dieser den Hund durch falsche Körperhaltung zur Seite drängt.